
KLANGWELTEN - LAMBCHOP performing "is a woman"! Neue Veranstaltungsreihe startet mit dem Konzert in der Johanniskirche in Gera
Gera, 30. Juli. Den Ausgangspunkt unserer neuen besonderen Veranstaltungsreihe bildet das Konzert am 03. Dezember 2010 in der Johanniskirche Gera. Gast ist keine geringere Band, als eine der erfolgreichsten und prägendsten Bands der alternativen Pop & Singer/Songwriter Szene – LAMBCHOP.
LAMBCHOP Das war eine Verwirrung damals, als auf dem Cover des Lambchop-Albums, das Karl Bruckmaier in der “Süddeutschen Zeitung” als „eines der besten Alben der Popgeschichte“ bejubelt hat, in lauter Kleinbuchstaben der Name der Band und der Albumtitel „is a woman“ zu lesen waren. Waren Lambchop jetzt eine Frau? Jedenfalls war „is a woman“ das „break through“-Album der Band hierzulande (während Lambchop seit „Nixon“ bereits Stars z.B. in Norwegen und in England waren und in London nicht nur die Royal Festival Hall, sondern sogar die Royal Albert Hall ausverkauften…), plötzlich spielte die Band vor 1000 und mehr Zuhörern. Allerdings: wie das bei derartiger Musik manchmal der Fall ist, war das Album ein „slow burner“ – als plötzlich alle Leute „is a woman“ kauften, war die Tour zum Album längst passé, und so hat ein nicht geringer Teil der vielen Lambchop-Fans in Deutschland zwar die folgenden Programme, nicht aber das zauberhafte „is a woman“-Programm goutieren können.
Dem verschaffen Lambchop nun Abhilfe.
Lambchop spielen auf einer kurzen Tour im Herbst a) das komplette „is a woman“-Album, in der Originalreihenfolge. Und b) und erstmals überhaupt die komplette „is a bonus“-EP (die der limitierten Erstauflage beilag). Und c) natürlich ein paar andere Songs aus der beeindruckenden Bandgeschichte, denn schließlich gibt es laut „FAZ“ ja „derzeit wohl tatsächlich kaum einen gewiefteren Komponisten in der Popmusik als Kurt Wagner aus Nashville.“
„...eine der zehn besten Platten, die jemals gemacht worden sind. (...) man wird die Musik von Lambchop nicht länger mit der anderer Gruppen vergleichen, sondern die Gruppe um Wagner selbst als Referenzpunkt wählen: Die disparaten Einzelteile haben sch in einem alchimistischen Prozess zu jenem Stoff amalgamiert, aus dem – hoffentlich – Platinschallplatten gemacht werden. Oder wenigstens Legenden. (...) Kurt Wagner, der ohne alle Absicht eines der besten Alben der Popgeschichte aufgenommen hat.“ (Karl Bruckmaier in der Süddeutschen Zeitung)
„Der eigentümliche Reiz dieser fast überirdisch aus Tönen geformten Klangskulpturen liegt in der Zäsur, in der unglaublich präzisen Ökonomie aus Betriebsamkeit und Stille. Zum stürmisch umjubelten Finale verblüfft Wagner einmal mehr. Er läßt die rauchvernebelten Wellblech-Bars an den staubigen Highways hinter sich, ändert die Gangart der bis dahin lässig dahinschwelenden Erlebnisreise, dreht den Verstärker auf und rockt und röhrt wie ein brünftiger Hirsch.“ (FAZ)
„Lambchop macht Menschen glücklich, egal was für Musik sie nun theoretisch spielen. So einfach ist es.“ (Berliner Zeitung)
„Diese Band ist das süßeste Geheimnis Nashvilles seit der Erfindung der Country Music Hall Of Fame. Sie ist ihr Schatten, ihr Heiliger Geist, ihr schlechtes Gewissen und die Antithese zur hochtoupierten Scheinwelt der Gegenwart. (...) Diesem Album kann man sich hingeben wie einem sinnlichen Liebhaber. Und wenn am Ende das Titelstück klassische, Soul-erfüllte Reggaetöne anschlägt, dann stellt sich sogar Euphorie ein.“ (Christine Heise in TIP Berlin, „Album des Monats“)
„...ein Knaller, der wie ein majestätischer, ergreifender Fels in der Brandung gesichtsloser Musik dieser Tage steht. In Seelenruhe verbindet Kurt Wagner darauf epische Weite und sympathisches Understatement.“ (Journal Frankfurt)
Was will man also mehr über eine der einflussreichsten und begnadetsten Band der zeitgenössischen Musik berichten außer, dass es eine Ehre ist und darüber hinaus ein musikalischer Gaumenschmaus, eine solche Band in Gera begrüßen zu dürfen.
03.12.2010 | Johanniskirche Gera | Einlass 20 Uhr | Beginn 21 Uhr | VVK 24,10 € | AK 27 €
Freuen wir uns gemeinsam auf KLANGWELTEN...
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